Seismische Waffen
Die seismischen Waffen
21. September 2002 - ergänzt am 1. März 2006
Alles beginnt mit einer Erklärung von William Cohen, dem amerikanischen Verteidigungsminister, vom 2. April 1997 (gemeldet von meinem alten Freund aus Poitiers, dem Forscher Gérard Morin):
Others [terrorists] are engaging even in an eco-type of terrorism whereby they can alter the climate, set off earthquakes, volcanoes remotely through the use of electromagnetic waves. So there are plenty of ingenious minds out there that are at work finding ways in which they can wreak terror upon other nations.It's real, and that's the reason why we have to intensify our[counterterrorism] efforts.
Secretary of Defense William Cohen at an April 1997 counterterrorism conference sponsored by former Senator Sam Nunn. Quoted from DoD News Briefing, Secretary of Defense William S. Cohen, Q&A at the Conference on Terrorism, Weapons of Mass Destruction, and U.S. Strategy, University of Georgia, Athens, Apr. 28, 1997.
Übersetzung:
Andere Terroristen sind in einer Art „ökologischer" Aktion engagiert, bei der sie das Klima verändern, Erdbeben und Vulkanausbrüche auslösen können, indem sie elektromagnetische Wellen verwenden. Viele findige Köpfe arbeiten derzeit daran, Mittel zu ersinnen, um ganze Nationen zu terrorisieren. All dies ist real, und das ist der Grund, warum wir unsere Anstrengungen im Krieg gegen die Terroristen intensiviert haben.
Verteidigungsminister William Cohen, April 1997. Konferenz über Terrorismusbekämpfung, organisiert von Senator Sam Nunn. Äußerungen, die beim Verteidigungsministerium (DoD) wiedergegeben wurden. „Konferenz über Terrorismus. Massenvernichtungswaffen und amerikanische Strategie. Universität von Georgia, Athen, 28. April 1997.
Klartext-Übersetzung: Man weiß, dass all das funktioniert, da wir es seit Langem erproben. Die einzusetzenden technologischen Mittel bleiben erschwinglich und stehen in keinem Verhältnis zu einem Nuklearisierungsaufwand.
Man wird die Erwähnung von Erdbeben und der Auslösung von Vulkanausbrüchen bemerken. Das mag verrückt erscheinen, aber letztlich kann eine minimale, gut lokalisierte Ursache einen Kataklysmus auslösen, wenn dieser bereit ist, sich zu entladen. Erdbeben hängen mit Plattenverschiebungen entlang von Verwerfungen zusammen. Man weiß, dass sich entlang der San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien unweigerlich ein Erdbeben ereignen wird und dass seine Auswirkungen verheerend sein werden. Man weiß nicht, wann dies geschehen wird, was auch heißt, dass man a priori nicht die Energie kennt, die ausreichen würde, um das Phänomen auszulösen. Je näher das Knacken ist, desto geringer wird diese Energie sein. Die Technik erlaubt es, mit elektromagnetischen Wellen in tiefe Bodenschichten einzuwirken. Die Russen hatten in den siebziger Jahren einen riesigen Generator namens „Pamir" gebaut, von dem ich 1983 in Chicago auf einem MHD-Kongress Fotos gesehen hatte und der auf einen großen Lastwagen verlagert werden konnte. Es war eine der n Varianten des Sakharov-Generators mit Flusskompression. Dieser hatte die Form einer Camembert-Schachtel von sechs Metern Durchmesser. Diese Generatoren, von denen man später erfuhr, dass sie die von den Russen am Boden installierten elektromagnetischen Kanonen bestückten, heißen ebenfalls Pawlowski-Generatoren. Ihre Funktionsweise durch „Flusskompression" ist analog zum Sakharov-System MK1, das inzwischen jeder allmählich kennt. Im Zentrum wird ein chemischer Sprengstoff gezündet, der mit einer starken Spule wechselwirkt (für den Spezialisten: im Regime hoher magnetischer Reynolds-Zahl).

Dieses System „ermöglichte es, starke elektrische Ströme im Boden zirkulieren zu lassen". Offiziell wurde die Vorrichtung als System zur Analyse der Situation eines Geländes präsentiert, indem man über große Entfernungen und in große Tiefe die elektrische Leitfähigkeit des Bodens maß. Man weiß jetzt, dass eine Variation dieser Leitfähigkeit das Zeichen für die Unmittelbarkeit eines Erdbebens ist. Ich hatte 1983 in Chicago mit den russischen Verantwortlichen dieses Projekts diskutiert, ehemaligen Schülern von Velikhov, selbst ein Schüler Sakharovs. Mir wird heute klar, dass ein solches System nicht nur erlaubte, die vorsismische Situation eines Geländes zu untersuchen, sondern eventuell auch das Beben auszulösen. So bildete die „geophysikalische Untersuchung" das „Tarnprojekt", das den wahren Zweck dieser Technologie verbarg, der für einen Nichtfachmann unvorstellbar war.
Physikalisch gesprochen erlauben diese Systeme Energieübertragungen. Die Ausgangsenergie bleibt die des Sprengstoffs, der den Pamir-Generator speist. Dieses System erlaubt es, auf diesem Wege einen Teil dieser Energie durch elektromagnetische Wellen in große Tiefe zu transportieren. Wenn die Verwerfung nicht bereit ist nachzugeben, wäre eine erhebliche Energie nötig, um das Beben auszulösen. Das maßvoll eingesetzte System kann es erlauben, das Gelände zu testen, ein wenig so, wie wenn man einem im Gleichgewicht befindlichen Block leichte Impulse gibt, um zu sehen, ob er bereit ist, in eine Schlucht zu rutschen. Militär-Geophysiker können so heimlich in der ganzen Welt, in potenziell „feindlichen" oder „auf Linie zu bringenden" Gebieten „empfindliche Regionen" lokalisieren, in denen eine kräftigere Aktion ein verheerendes Beben auslösen könnte. Um das Beben auszulösen, genügt es dann, durch Erhitzung die Beschaffenheit des Geländes an einem Punkt zu verändern, der in der Verwerfung als „Rückhalt", als „Verriegelung" dient. Man provoziert dann das Knacken.
1. März 2006
Ende Februar 2006 wurde eine Sendung mit dem Titel „Die Wut des Klimas" ausgestrahlt, von der ich dank eines meiner Leser eine Kopie erhalten konnte. Darin werden die verschiedenen Katastrophen seit 2002 durchgegangen. Weihnachten 2005: der Tsunami. Einige Monate später das Erdbeben in Pakistan, das Zehntausende Tote forderte. Ein amerikanischer Geologe hat angeregt, dass das Phänomen der Erdbeben durch Erdgezeiten im Zusammenhang mit dem Einfluss des Mondes ausgelöst werden könnte. Eine Präzisierung: der scheinbare Lauf des Mondes, verbunden mit der Erdrotation, induziert eine Erdgezeitenbewegung in der Größenordnung von 30 bis 50 cm.
Der Abstand Erde-Mond ist nicht konstant. Der Gezeiteneffekt variiert mit 1/r3. Maximaler Abstand: 407.000 km. Minimaler Abstand: 365.000 km
DF/F = - 3 Dr/r
Ergebnis der Rechnung: eine Variation des Gezeiteneffekts von 30 %, was nicht nichts ist.
Der Effekt wird verstärkt, wenn der Satellit und die Sonne in einer Linie stehen. Wenn der Mond die Sonne verfinstert und sich zudem im Perigäum befindet, ist der Effekt maximal. Der Mann hat also eine Reihe von Beben vorhergesagt, von denen einige tatsächlich ausgelöst wurden. Zum Beispiel das letzte bedeutende Beben in San Francisco. Er wurde von den Medien und der Universität gesperrt, angesichts der Paniken, die er mit jeder seiner Vorhersagen auslösen konnte. Effekt: Sonnenfinsternis durch den Mond plus Position des Mondes in seinem Perigäum: Migrationsströme. Einfache Bemerkung, aber trotzdem logische Bemerkung.
Dieselbe Bemerkung wurde im Laufe der Sendung gemacht: die Tatsache, dass das System der tektonischen Platten Phänomene über sehr große Entfernungen weitergeben kann, auch zeitversetzt. Ganz einfach „weil man nicht weiß, wie das funktioniert". Durchaus möglich.
Weiter oben habe ich meine Begegnung in den USA mit Russen erwähnt, die mir bei einem MHD-Kolloquium Anfang der achtziger Jahre Fotos einer seltsamen Maschine in Form eines großen Camemberts gezeigt hatten, montiert auf einem Lastwagen. Die Macher der Sendung haben Fotos dieser Maschine gezeigt, die „earthquake machine" getauft wurde, und einen Film über ihre Funktionsweise ausgestrahlt. Ich hoffe, ich kann Ihnen hier bald den entsprechenden Auszug zukommen lassen.

Synthetisches Bild, das eine Pawlowski-Maschine (oder „Pamir"-Maschine) zeigt
Im Film erscheinen flüchtig Bilder mit Text. Wenn man die Augen weit aufreißt, kann man seine verschiedenen Bestandteile erkennen. Es gibt vier identische Elemente, aneinandergefügt, um eine Batterie zu bilden. Die kreisförmigen Vorrichtungen sind Spulen. Rechts vier Feststoffraketen, vermutlich mit Cäsium oder Natrium dotiert (Substanzen mit niedrigem Ionisierungspotenzial). Diese Raketenbatterie wird „Plasmagenerator" genannt.
Die Funktionsweise ist kurz: weniger als fünf Sekunden, was hohe Verbrennungstemperaturen erlaubt, möglicherweise über 3000° (3900° nach den technischen Daten, die Eric Dezoète nach der Online-Stellung meines Textes aufgestöbert hat). Diese vier Brennkammern stoßen in lineare, nicht sichtbare Faraday-Generatoren, dann werden die Strahlen in die Atmosphäre gelenkt. Die obige Zeichnung zeigt die Befestigungsart des Ganzen auf einer „Platine", die auf einem mobilen Träger, in diesem Fall einem großen Lastwagen, montiert werden soll. Die geraden Teile zeigen die Widerlager, gegen die diese drei „Triebwerke" drücken. Ich denke, dass die Einzelschübe dieser Systeme jeweils etwas unter zehn Tonnen liegen dürften, was eine solide Befestigung erfordert und dass diese Strahlen nach hinten gerichtet sind.
Wenn man den Film ansieht, bemerkt man eine Ejektion heißen Gases im Bereich der Kammern, kurz vor dem Stopp. Dies entspricht dem Öffnen von „Kapellen", die ein Gasleck in den Kammern erzeugen, den Druck dort fallen lassen und die Verbrennung stoppen (zur Funktionsweise der „Kapellen" siehe „In achtzig Minuten um die Welt", Seite 14). Und dies, bevor der gesamte Festtreibstoff verbrannt ist. Die verbleibende unverbrannte Schicht spielt so die Rolle eines Wärmeisolators. Wenn der Druck fällt, sinkt die Temperatur ebenso und die Verbrennung stoppt.

Pawlowski-Generator, Beginn der Verbrennung
Die Zeichnung auf dem Camembert zeigt eindeutig, dass es sich um einen elektrischen Generator handelt.
Warum diese Camembert-Form?
Es handelt sich um enorme, nicht supraleitende Spulen aus einfachem Rotkupfer, die zunächst durch die Entladung einer Kondensatorbatterie gespeist werden. Man sieht diese Batterie links einer Pamir-2-Anlage

Bodenanlage. Links die Kondensatorbank für die Anfangserregung
Der Faraday-Generator arbeitet dann im Selbsterregungsregime, in dem Sinne, dass der erzeugte Strom größtenteils zu den Spulen abgeleitet wird, wodurch das Erregerfeld verstärkt wird, dessen elektromotorisches Feld V B. Der erreichte Wert des Magnetfelds ist ziemlich hoch, was beträchtliche Kräfte mit sich bringt, die die Spulen zum Bersten bringen können. Diese sind so gezeichnet, dass sie einen maximalen Widerstand bieten, also kreisförmig.
Selbst während so kurzer Betriebszeiten geben diese von starken Strömen durchflossenen Spulen reichlich Kalorien ab. Diese Camemberts müssen nicht nur die Kraft aufnehmen, sondern sich als Wärmesenke verhalten. Die lineare MHD-Düse mit kontinuierlichen Elektroden spielt ebenfalls die Rolle einer Wärmesenke.

Der Generator in voller Aktion
Das erzeugte Leuchten erlaubt es, die Metallstruktur besser zu erkennen, die nahe der Vorderseite des Lastwagens verschweißt ist. Meiner Meinung nach ist es ein „Derrick", der es vor dem Versuch erlaubt, vertikale Schächte zu bohren, in denen nicht Rohre, sondern volle Erdbohrer aus einfachem Schrott bleiben werden, die als Elektroden dienen, indem sie die elektrische Spannung verlustfrei in Schichten anlegen, die meiner Meinung nach bis zu mehreren hundert Metern tief reichen könnten. Vor dem Versuch verhält sich der Lastwagen wie eine mobile Bohrvortichtung und sein starker Motor könnte dann den Bohrer in Bewegung setzen.
Im Film sieht man ein Schema, das man zu entschlüsseln versuchen kann. Die Entladung scheint in eine horizontale Rissbildung injiziert zu werden, die vermutlich einer wasserführenden Schicht entspricht. Der Stromdurchgang verdampft dieses Wasser und erzeugt einen Hebelfekt der Schicht. Wenn man der angegebenen Zeichnung folgt, zielt diese Bewegung darauf ab, eine Platte zu lösen, die durch einen vertikalen Riss verbunden ist, entlang dessen Scherkräfte wirken.

Diese Plattenverschiebung kann sich dann selbst über große Entfernungen ausbreiten (Scherwelle) und ein Beben weit über die beanspruchte Zone hinaus auslösen.
In den USA hatten die Russen diese Maschine als „ein System zur Messung der elektrischen Leitfähigkeit des Bodens" präsentiert und hinzugefügt, „dass eine Variation der Leitfähigkeit das ankündigende Zeichen eines unmittelbar bevorstehenden Bebens sein könne". Als „Messinstrument" schien das doch ziemlich brutal. Ein Messinstrument muss nicht 5 bis 10 Sekunden lang funktionieren.

„Messinstrument"
Es scheint durchaus logisch, dass physikalische, elektromagnetische Parameter des Untergrunds einer Region bei der unmittelbaren Annäherung eines Erdbebens verändert werden können. Es wäre dann logisch, rund um eine Risikoregion entweder passive Sensoren (Messung des elektrischen Felds) oder aktive (Messung der elektrischen Leitfähigkeit des Untergrunds, der Permittivität usw.) zu installieren. Aber im zweiten Fall wären meiner bescheidenen Meinung nach nicht solche Intensitäten über so lange Zeit nötig. Die Messmethoden, die zudem nur über kurze Zeiten wirken und winzige Energien einsetzen, wären unfähig, das geringste Phänomen auszulösen, einschließlich eines „Mikrobebens". Als „geophysikalisches" Instrument ist dieser MHD-Generator kein Messinstrument, sondern durchaus ein Instrument, das es erlaubt, auf die unterirdische Umgebung einzuwirken.
Im Film wird diese „earthquake machine" als geeignet dargestellt, Spannungen durch Erzeugung von „Mikrobeben" zu entlasten. Das entspringt dann einem ausgezeichneten Gefühl, aber wie ein Kommentator im Film bemerkt, „weiß man nie so recht, wie weit das gehen kann, wenn man mit Mutter Natur spielt".
Der Film erwähnt einen Effekt bis zu 50 km Tiefe. Man spricht von einer Art „Blitzeinschlägen".
Verschiedene Bemerkungen:

Aufzeichnung des Leistungsausgangs im Zeitverlauf. Auf der Abszisse: Sekunden, auf der Ordinate Megawatt. - Eine Leistung, die so langsam über die Zeit variiert, ist a priori nicht geeignet, Wellen zu erzeugen.
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Wenn man auf den primären, induzierenden Effekt setzt, können sich Strom und Dampfbildung durch Joulesche Wärme in Rissen lokalisieren, die durch das Gestein verlaufen, ein wenig überall.
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Wenn die Maschine tatsächlich einen Ansatz von Verschiebung erzeugt, kann sich dies über a priori unbegrenzte Entfernungen und Tiefen ausbreiten. Einfache Spannungsentladungen, in Kaskade, mit Ausbreitung von Nachbar zu Nachbar.
Zusammenfassend könnte sich die Pamir-Maschine durchaus als fähig erweisen, Beben zu erzeugen, einschließlich bedeutender Beben. Die Bedeutung hängt nicht von der Maschine ab, sondern von der Menge der in der Verwerfung gespeicherten Energie, infolge einer Verschiebung, angesammelt über Jahrhunderte oder Jahrtausende.
Der im Fernsehen ausgestrahlte Film bringt die Idee vor, dass diese Maschine „an die Amerikaner verkauft" worden sei und „niemand wisse, was aus ihr geworden ist". Das ist ein wenig Erfindung von Journalisten. Die Wahrheit ist einfacher. Diese Studien haben zu einem Vertrag und einer Zusammenarbeit zwischen dem Institut für hohe Temperaturen in Moskau und der Air Force geführt, das ist alles.
Man findet eine Beschreibung und technische Daten zu diesen Generatoren im Internet. Sie können als Energiequelle für eine begrenzte Dauer (bis zu 10 Sekunden) genutzt werden und beispielsweise am Boden installierte Waffen mit gerichteter Energie speisen, zum Beispiel Laser. Offenbar kann jedes Camembert 5 Megawatt entwickeln, was für eine Anlage mit vier aneinandergefügten Einheiten etwa zwanzig Megawatt bedeuten würde.
http://www.ihed.ras.ru/mg/otdel6.htm
Victor A. Novikov ist der Leiter der Abteilung für gepulste MHD-Generatoren des Instituts für hohe Temperaturen der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Siehe die Beschreibung des Systems Pamir 3 (15 MW). Dokumentation aufgestöbert von Eric Dezoète.
http://www.ihed.ras.ru/mg/Pamir3U.htm
Dieses System wiegt 12 Tonnen. Die Düsen stoßen unter einem Winkel von 19° aus. Die Impfung erfolgt gut mit Cäsiumnitrat (10 % der Ladung des Festtreibstoffs). Die freigesetzte thermische Leistung beträgt 600 MW. Die Temperatur in den Brennkammern beträgt 3900° K, was dem Plasma eine gute elektrische Leitfähigkeit (50-60 Mhos/m) trotz eines Betriebs im thermodynamischen Gleichgewicht erlaubt. Angesichts des hohen Werts des Magnetfelds erzwingt man einen starken Druck von dreißig Bar in der MHD-Düse, um im Regime eines niedrigen Hall-Parameters zu bleiben. Dieser starke Druck im MHD-Abschnitt wird durch die konische Form des Strahls an freier Luft bestätigt (hier in einer Versuchshalle):
Am Ausgang erreicht die Temperatur des Plasmas noch 3000°. Der Generator kann fünfzehntausend bis fünfundzwanzigtausend Ampere unter einer Spannung in der Größenordnung eines Kilovolts liefern. Die Graphitelektroden werden bei jedem Versuch ersetzt. Es scheint, dass die Spulen mit 64 Wicklungen mehrere Tesla zu entwickeln vermögen. Maximal 4,8 T. Die ganze Maschine wirkt als Wärmesenke und kühlt nach jedem Schuss natürlich ab.
2. März 2006: Wenn die Realität die Fiktion übertrifft
Wir haben 2006 das System verstanden, das es erlaubte, einen gepulsten MHD-Generator (der 5 bis 10 Sekunden lang funktioniert und seit einem halben Jahrhundert existiert) zu nutzen, um das Wasser eines Grundwasserleiters in der Nähe einer „transformierenden" Verwerfung zu verdampfen und daraus eine seismische Waffe zu machen. Es ist eine relativ rustikale Technologie, deren Grundzüge wir beschrieben haben, die Angst macht.
Denken wir nach. Dieses System könnte durchaus auf dem Meeresgrund angewendet werden. Ein U-Boot entsprechend umzubauen stellt kein technisches Problem dar. Dasselbe U-Boot könnte ein sehr „banalisiertes" Aussehen haben. Die verwendeten Festtreibstoff-Raketentriebwerke funktionieren sehr gut im Wasser und unter Druck. Dreißig Bar entsprechen 300 Metern Tiefe. Es wäre so durchaus möglich, einen Generator vom Typ Pamir in der Nähe einer Verwerfung und weit von den Küsten entfernt einzusetzen. Seine Funktionsweise würde an der Oberfläche nicht entdeckt.
Die tektonische Aktivität setzt sich unter dem Meer fort. Nehmen wir zum Beispiel Island. Es wird von einer südsüdwestlich-nordnordöstlich orientierten Verwerfung durchzogen, die die Verwerfung des mittelozeanischen Rückens verlängert. Diese Region des Globus ist Schauplatz sehr starker tektonischer Spannungen. Man könnte sagen, es wäre relativ leicht, in Island ein Beben auszulösen, indem man in der Nähe der Küste wirkt, entlang der Unterwasserverlängerung der Verwerfung. Mit den folgenden Zeichnungen habe ich versucht zu zeigen, wie ein Beben auslösendes U-Boot aussehen könnte.

Stationierung einer seismischen Waffe in Küstennähe
Fügen wir hinzu, dass in den ins Auge gefassten Tiefen: hundert, zweihundert, dreihundert Meter, der Einsatz von autonomen Tauchern, die das U-Boot verlassen und dann eine „Sättigungskammer" wieder betreten, kein Problem darstellt. Solche Eingriffe sind in der Nähe von Offshore-Ölplattformen üblich. Wir entdecken so eine neue Form des diskreten Krieges („silent war"), bei dem das Schwächen eines Gegners darin bestehen kann, bei ihm „Naturphänomene" zu erzeugen, die mit erstaunlich bescheidenen Mitteln bei ihm zerstörerische Wirkungen über große Entfernung und sogar zeitversetzt erzeugen könnten. Gegebenenfalls, um anschließend seine „humanitäre Hilfe" anzubieten, eine Operation, die es eventuell erlaubt, ein Land völlig wieder in die Hand zu nehmen.
All das scheint so einfach und logisch, dass man sich wirklich fragen kann, ob es nicht bereits umgesetzt wurde.
Hier wurde ein Effektor erwähnt, der darin besteht, das Wasser eines Grundwasserleiters zum Sieden zu bringen, sei es unter der Erdoberfläche oder unter dem Meeresboden, wobei die Energie durch einen MHD-Generator zugeführt wird. Das ist raffiniert und potenziell wirksam. Man nutzt so das Wasser als „Hebel". Aber es gibt andere Arten, Stöße zu erzeugen, die geeignet sind, Beben auszulösen, indem man in der Nähe von Verwerfungen operiert, wie zum Beispiel diskret zu bohren und dann eine in einer bestimmten Tiefe vergrabene Nuklearladung zur Detonation zu bringen. Ich denke insbesondere an Aktionen in der Nähe „empfindlicher" Küsten.
Zurück zum Text von 2003:
Dieselbe Bemerkung bezüglich einer möglichen Auslösung von Vulkanismus. Die Philosophie ist dieselbe: Energie in die Tiefe bringen. Bevor man an einen Vulkan denkt, schauen wir, wie ein Geysir funktioniert. Ich habe vor vielen Jahren ziemlich viel in Island mit meinem Sohn und mit Maurice Kraft herumgestreunt (der an einer Gasausströmung starb, ebenso wie seine Frau Katia). Das Wort Geysir stammt von der Ortschaft Geisir in Island, wo es viele davon gibt.

Ein Geysir ist eine Säule, die in die Tiefen der Erde an einer Stelle hinabreicht, wo sich eine Wärmequelle befindet. In Island ist die Wärme überall. Diese Säule ist mit Wasser gefüllt. Sehr oft tritt sie in einem mehr oder weniger großen Becken zutage. Man ist überrascht zu entdecken, dass dieses Wasser von Bakterien grün gefärbt ist, die darin leben, indem sie „diese Energie verbrauchen" und nicht die Energie der Sonne. Man weiß übrigens nicht so recht, ob irdisches Leben nicht unter diesen uns unerträglich erscheinenden Bedingungen entstanden sein könnte. Wie dem auch sei, diese Bakterien sterben, wenn die Temperatur unter eine bestimmte Schwelle fällt, vielleicht achtzig oder neunzig Grad. An jedem Punkt der Säule ist das Wasser nahe am Sieden. Je höher der Druck, desto höher die Temperatur, bei der sich Wasser im flüssigen Zustand halten kann, und umgekehrt. Ich erzähle Ihnen das, weil alle Bergbewohner wissen, wie schwierig es ist, in großer Höhe Nudeln zu kochen, einfach weil der mit der Höhe verbundene niedrige Druck die Siedetemperatur senkt und man selbst in kochendem Wasser wegen dessen Schwierigkeiten hat, die chemischen Reaktionen des Garens des Lebensmittels auszulösen. In der Wassersäule des Geysirs steigt die Temperatur mit der Tiefe, einfach weil man sich der Wärmequelle nähert. Wenn das Sieden nicht eintritt (der Geysir hört dann auf, aktiv zu sein), liegt das daran, dass an jedem Punkt das Gewicht der Wassersäule einen ausreichenden Druck erzeugt, um das Sieden bei der Temperatur zu verhindern, die in dieser Tiefe herrscht.
Aber dieses System ist instabil. Der in der Säule herrschende Druck kann nicht verändert werden. Er hängt nur von der Geometrie des Systems ab, von der Wasserhöhe. Dagegen kann die unterirdische Wärmequelle Kalorien zuführen bis zum Punkt, an dem Kritikalität entsteht. Dann bildet sich eine Blase, die zur Oberfläche aufsteigt und das Sieden des Wassers auf ihrem Weg provoziert. Das Volumen des aufsteigenden Dampfes wächst so und kann mehrere Kubikmeter erreichen. Wenn die Blase die Oberfläche erreicht, hebt sich diese. Dann platzt die Blase an ihrem oberen Teil (rechte Abbildung) und das ist es, was die Emission einer Dampfsäule provoziert. Diejenigen, die Geysire in Funktion gesehen haben, kennen dieses ziemlich schnelle Phänomen, das sich über eine Zeit in der Größenordnung einer Sekunde erstreckt.
Anekdotisch gibt es ein Mittel, Geysire „wiederzubeleben", das Maurice Kraft verwendete und das meinen damals zehnjährigen Sohn begeisterte. Ich habe leider das Foto verloren, das wir von dem Phänomen gemacht hatten. Der Trick besteht darin, den Inhalt einer Flasche Spülmittel in den Geysir zu leeren. Dieses steigt hinab und senkt den Wert der Verdampfungstemperatur. Wenn das Produkt den Grund der Säule erreicht, setzt der Geysir ein und produziert dann Zehntausende von Seifenblasen, wobei die größten einen Durchmesser von etwa zwanzig Zentimetern erreichen können.
Ein Vulkan funktioniert analog in dem Sinne, dass er eine Magmasäule ist, die Gas enthält.

Man kann dieses Magma mit Champagner vergleichen. Die Gase, die die Erdoberfläche bevölkern, wurden übrigens durch die Entgasung von Vulkanen erzeugt und dann durch ein Phänomen namens „Leben" umgewandelt. Vulkane stoßen viele verschiedene Gase aus, darunter reichlich CO2. Nehmen wir nun einen „aktiven" Vulkan, das heißt einen, der geeignet ist, periodisch auszubrechen. Seine Lavasäule ist nach Art der des Geysirs im Gleichgewicht. Im Allgemeinen ist sie in der Tiefe mit einer Magmakammer verbunden. Der Mechanismus, der den Aufstieg des Magmas im Schlot sichert, ist die Entgasung, die dazu neigt, sich mit fortschreitendem Aufstieg zu verstärken. Man versteht dann, wie es möglich sein kann, mit gepulsten Mikrowellen in sehr niedrigen Frequenzen, die geeignet sind, Wärmeenergie in große Tiefe zu bringen, das Magma zu erhitzen und das System instabil zu machen, wenn es nahe seiner Kritikalität ist.
Wenn Verteidigungsminister William Cohen diese Worte ausgesprochen hat, dann deshalb, weil er ausgezeichnete Gründe hatte zu denken, dass all das machbar war. Ich denke sogar, dass er, wenn er das gesagt hat, deshalb sagte, weil es von amerikanischen Wissenschaftlern bereits getestet worden sein konnte (...).
- Sept. 2002. freie Meinung (der Autor der Nachricht hat es vorgezogen, anonym zu bleiben):
Da man annehmen kann, dass dieser amerikanische Verantwortliche, Cohen, nicht irgendetwas sagt, ist man berechtigt, sich zu fragen, ob eine seismische Waffe nicht bereits irgendwo mit den vorhersehbaren Folgen eingesetzt wurde. Dazu kann man anmerken, dass das verheerende Beben in Armenien im Dezember 1988 auf überraschende Weise mit dem Beginn der ethnischen Unruhen in dieser Region zusammenfiel, ebenfalls 1988, zwischen Armeniern und Aserbaidschanern (aus Aserbaidschan) und die Vorboten des Endes der UdSSR waren. Im Bewusstsein, dass die Union auf den Zerfall zusteuerte, könnte man sich einen hitzköpfigen sowjetischen General vorstellen, der das in Ihrem Artikel beschriebene Spielzeug benutzt, um „Aufstand niederzuschlagen" in der Region? Einfache Hypothese.
Die Vorbeifahrt eines eisenhaltigen Asteroiden, Trümmer einer Supernova, mit einem sehr starken Magnetfeld, in Erdnähe. Supernovae besitzen kurz vor ihrem abrupten Ende einen zentralen Kern aus Eisen, verbunden mit einem Magnetfeld sehr hoher Intensität, schwer zu beziffern (einhundert Tesla oder mehr, vielleicht). Die Sonne wurde in einem Haufen von einigen hundert Sternen geboren, der sich in einigen Dutzend Millionen Jahren zerstreut hat. Sagen wir 50 Millionen Jahre. Die massereichen Sterne (20 Sonnenmassen) haben die kleinen durch Schleudereffekt ausgestoßen. Dabei hatten diese massereichen Sterne Zeit, sich in Supernovae zu verwandeln, also zu explodieren, bevor der Haufen zerstreut wurde. Sie haben ihn also mit schweren Elementen bevölkert (aus denen wir bestehen). Wenn einige Supernovae durch Kompression zu Überresten in Form von Neutronensternen führen können, ist es durchaus möglich, dass in anderen Fällen die Kompression nicht symmetrisch genug ist, um die Umwandlung des Eisenkerns in eine Neutronenmasse im Kontakt zu sichern. Der Kern wäre dann zerrissen worden. Auf meinem Schreibtisch liegt ein Mini-Meteorit von der Größe einer Erdnuss, der zweifellos einst das Herz eines Riesensterns bewohnte und heute ein winziges Fragment aus dessen Zerfall darstellt. Niemand kann die Größe der Fragmente vorhersagen. Auf der Erde sind einige gelandet, die respektable Größen hatten (also der, der den „Meteor Crater" in Arizona hervorbrachte). Es ist durchaus möglich, dass größere existieren können, weit von der Sonne ausgestoßen, also dann unentdeckbar außer in der Endannäherungsphase, da sie im Unterschied zu Kometen nicht entgasen. Stellen Sie sich vor, ein Supernova-Fragment von der Größe des Phobos käme in Erdnähe vorbei, ohne sie zu treffen. Es würde sie mit seinem Magnetfeld fegen. Dieses wäre dann fähig, auf das Erdfeld einzuwirken bis zu dem Punkt, es umkippen, es umkehren zu lassen. Die aufeinanderfolgenden Umkehrungen des Erdmagnetfelds, festgestellt durch Messung des Paläomagnetismus der Laven, kommen vielleicht daher.
Die Physiker sind immer noch unfähig, „den zureichenden Grund" (wie Professor Pangloss sagen würde) für das Vorhandensein eines Erdfelds (0,4 Gauß, wenn meine Erinnerungen richtig sind) zu erklären. Man spricht seit Jahrzehnten vom „Dynamoeffekt".
Kommen wir zu dieser Geschichte des metallischen Asteroiden zurück, der die Erde nicht rammt, aber nahe genug streift. Er kann im Moment seiner Vorbeifahrt Laplace-Kräfte im Erdinneren erzeugen. Selbst wenn diese Kräfte nicht stark genug sind, um die Form unseres Geoids spürbar zu verändern, können sie ausreichen, um Erdbeben, Vulkanismus und sogar Phänomene noch größeren Ausmaßes auszulösen, wie das Auftauchen oder Einstürzen von Teilen der Erdkruste. Salzwasser ist auch elektrisch leitfähig. In seinem Inneren würden die Laplace-Kräfte Fluidströmungen erzeugen. Man kann sich vorstellen, dass dieser Asteroid so das Ende von Zivilisationen provozieren könnte, wie die einer eventuellen „Atlantis". Ich mag diese Wissenschaftler nicht, die alles reduzieren wollen, alles durch ihre intellektuelle Mühle drehen, in der Einbildung, alles über alles zu wissen, gestützt auf ein Wissen, das sie für endgültig halten. Unsere Vergangenheit bleibt sehr geheimnisvoll. Erst ganz kürzlich haben unsere Astrophysiker in Betracht gezogen, dass die Sonne in einem Haufen geboren sein könnte (Artikel von Serge Jodra: „Wo sind die Schwestern der Sonne geblieben?" in Ciel et espace vom April 1998, Nr. 336, Seite 60). Vorher dachten die Astrophysiker, die Sonne sei allein in ihrer Ecke geboren. Aber in der Wissenschaft geht alles durch „Katastrophen" vor sich (von kata, daneben, und strophedein, die Furche). Der wissenschaftliche Diskurs gleicht einer Schallplatte. Von Zeit zu Zeit bewirkt ein Ereignis, dass der Arm des Plattenspielers springt, die Furche wechselt. Ein Diskurs bricht dann abrupt ab, damit ein anderer anknüpft, der eventuell nichts mit dem vorigen zu tun hat. Anderes Beispiel: der abrupte Übergang von der „Geosynklinaltheorie" zur Plattentektonik, infolge der Entdeckung der Kontinentaldrift. Nebenbei würde ich mich freuen, wenn mir jemand Fotokopien von Seiten von Geologiekursen aus der Zeit vor dieser Entdeckung der Kontinentaldrift schicken könnte (zu senden an J.P.Petit, villa Jean-Christophe, chemin de la Montagnère, 84120, Pertuis). Ich gehöre nämlich einer Generation an, die diese Theorie der „Geosynklinalen" (auswendig) lernen musste, die man damals im Regal „Geologie" des Sekundarunterrichts fand. Das war surreal. Man bemühte sich zu erklären, wie der Grund von Seen oder Meeren dazu kam, ... Berge zu bilden. Ich wäre entzückt, sie den Lesern zur Kenntnis zu bringen, damit Jüngere sehen, wie Kenntnisse so im Maßstab einer Generation umkippen können. Die Wissenschaftler (und in diesem Fall die Geologen) sind wie die Katzen, die, wie jeder weiß, die Kunst haben, „ihre Häufchen unter den Teppich des Wohnzimmers zu legen".
Der wissenschaftliche Diskurs ist in Wirklichkeit ein Diskurs religiösen Typs. Die Wissenschaft hat ihre Priester, ihre Panglosse, wie Hubert Reeves, großer Spender von Sternenstaub, wie ein moderner Sandmann. Seine Sätze beginnen mit „man denkt, dass..." und für den, der Diskurse über lange Zeiträume zu verfolgen weiß, entwickeln sie sich ebenfalls. Sie haben zweifellos den Wissenschaftler sagen hören, „dass der Mythos von Atlantis" einfach mit dem Ausbruch des Vulkans von Santorin in den griechischen Inseln zusammenhing. Ich bin dort gewesen. Tatsächlich muss das etwas gewesen sein. Der daraus resultierende Tsunami hat vielleicht einige Küstenzivilisationen pulverisiert. Platon hat vielleicht auch einfach gefabelt, es sei denn, es handelt sich um die Wirkung der Vorbeifahrt jenes oben erwähnten eisenhaltigen Asteroiden. Beachten Sie nebenbei eines. Angenommen, dieser Asteroid käme in geringer Entfernung von der Erdoberfläche vorbei. Zu klein, zu wenig massiv, könnte er keinerlei Gezeitenphänomen erzeugen, obwohl die Gezeiteneffekte mit 1/r3 gehen. Da er unsere Atmosphäre nicht streift, würde er kein aerologisches Phänomen erzeugen (außer dem, das auf eine starke Durchmischung unserer Ionosphäre durch die Laplace-Kräfte zurückzuführen wäre, weil diese ionisiert ist). In dem Maße, wie dieser Asteroid nicht entgasen würde (Kometen verraten sich vor allem durch ihre „Haare" und beginnen in einigen sechshundert Millionen Kilometern Entfernung von der Erde zu entgasen, nachdem sie die Jupiterbahn überschritten haben), wäre es sogar möglich, dass niemand ihn bemerkt. Und dennoch wäre er vielleicht fähig gewesen, in einer Nacht das Versinken eines ganzen Kontinents, des der „Atlanten", zu provozieren.
Es gibt eine andere These über das Verschwinden einer antiken Zivilisation, vom Polytechniker Jacques Deruelle, veröffentlicht in einem Buch mit dem Titel „L'Atlantide et ses Mégalithes", ein Werk, das völlig unbemerkt blieb. Es gibt zwischen England und Norwegen eine ausgedehnte Bank, wo die Tiefe stellenweise unter 30 Metern liegt, glaube ich. Es ist die berühmte „Dogger Bank", bei Fischern wohlbekannt. Die Vereisungen senken nicht nur den Meeresspiegel, sondern heben auch die Meeresböden in der Nähe der Eisbarrieren. Es ist wie wenn man an einer Stelle auf eine Schaumstoffmatratze drückt. Das lässt den benachbarten Teil leicht ansteigen. Wenn die Eise schmelzen, zieht sich der Gletscher zurück. Der Meeresspiegel steigt und der Meeresboden senkt sich. Es könnte eine in der Eisenzeit lebende Zivilisation existiert haben, die sich an das geklammert hätte, was heute „Dogger Bank" geworden ist, indem sie es zu einem ... Polder machte. Wenn es darum geht, ein Territorium zu bewahren, können Zehntausende von Menschen über Jahrhunderte, ja Jahrtausende daran arbeiten, dreißig Meter hohe Deiche zu errichten. Umso mehr, als das Absinken fortschreitend war. Die Arbeiten konnten seit der Vorgeschichte beginnen, seit dem Ende dieser Vereisung. Und dann bricht eines Tages ein außergewöhnlicher Sturm den Damm. In einer Nacht ist alles verschlungen. Die folgenden Stürme werden das Werk vollenden. Einige Jahrhunderte später wird nichts mehr von einer Zivilisation bestehen, die hätte blühen können und vielleicht die bildete, die man „die Seevölker" nannte und die Ägypten zu einer bestimmten Zeit ernste Schwierigkeiten bereiteten. Völker, sehr fortgeschritten in der Navigation, mit Kielschiffen, das Eisen beherrschend (während die angegriffenen Ägypter nur ihre Bronzeschwerter hatten, um sich zu stellen). Es gibt vielleicht fabelhafte Dinge zu entdecken, indem man Bohrkerne im Grund der Dogger Bank entnimmt. Man findet ja auch Massen von Mammutknochen vor Dänemark, die aus der Zeit stammen, als diese Ebenen noch aufgetaucht waren.
8. April 2006: Leserbrief:
Herr Petit,
Ihre Website ist außergewöhnlich, ich habe mehrere schlaflose Nächte auf Ihrer Website verbracht, und ein besonderes Thema hat meine Aufmerksamkeit erregt: die Erdbeben. Ich bin türkischer Herkunft und habe dasselbe gedacht wie Sie bezüglich der Auslösung von Erdbeben. Ich bin 22 und war zur Zeit des Erdbebens 15 und hatte vielleicht an eine Nuklearladung auf der amerikanischen Basis von
Düzce (Epizentrum des Bebens damals) gedacht, laut einer Quelle war die Basis an jenem Tag wie durch Zauberei leer, kein Soldat auf der Basis anwesend. Freunde, die das Erdbeben überlebt haben, sagen mir, sie hätten ein Licht am Himmel und einen höllischen Lärm gesehen.
Wäre das nicht das Leuchten der Maschine, von der Sie sprechen? Sie haben mich ihre Existenz entdecken lassen
Ich danke Ihnen, ich möchte das Thema der Erdbeben mit Ihnen behandeln.
Bravo für das, was Sie tun
David Fumero
Herr Petit,
Ihre Website ist außergewöhnlich, ich habe mehrere schlaflose Nächte auf Ihrer Website verbracht, und ein besonderes Thema hat meine Aufmerksamkeit erregt: die Erdbeben. Ich bin türkischer Herkunft und habe dasselbe gedacht wie Sie bezüglich der Auslösung von Erdbeben. Ich bin 22 und war zur Zeit des Erdbebens 15 und hatte vielleicht an eine Nuklearladung auf der amerikanischen Basis von
Düzce (Epizentrum des Bebens damals) gedacht, laut einer Quelle war die Basis an jenem Tag wie durch Zauberei leer, kein Soldat auf der Basis anwesend. Freunde, die das Erdbeben überlebt haben, sagen mir, sie hätten ein Licht am Himmel und einen höllischen Lärm gesehen.
Wäre das nicht das Leuchten der Maschine, von der Sie sprechen? Sie haben mich ihre Existenz entdecken lassen
Ich danke Ihnen, ich möchte das Thema der Erdbeben mit Ihnen behandeln.
Bravo für das, was Sie tun
David Fumero
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