Die Feldwebel
| In Dschibuti, die Feldwebel, | In Dschibuti, die Feldwebel, | In Dschibuti, die Feldwebel, |
| sie brüsten sich, sind wohl zufrieden. | rennen hin, um sich zu vergnügen, | aus nichts hervorgegangen, aus den Reihen stammend, |
| Es ist Samstag, Zahltag ist es, | im Bordell in der Rue de Paris. | finden sie das Leben nicht fade. |
| Der Hals so dick wie eine Säule, | Die Damen sind da, man wartet auf sie, | Man muss sagen, hier sind sie die Könige, |
| ein kleiner Kopf und große Füße, | sie bekommen ihren Wert fürs Geld, | doch manchmal kommt es vor, |
| und rote Ohren ganz voll Blut. | genug zu träumen bis Montag. | dass ihnen der Kopf etwas leer wird. |
| Es muss die Hitze hier sein, | In Dschibuti sind es Bettler, | In Dschibuti, wenn der Abend kommt, |
| es sind gut fünfzig Grad um Mittag. | Sie haben keinen Blick und keine Zähne, | zum Treffpunkt der Hoffnungslosen |
| Das fördert nicht das Grübeln. | Manchmal fehlt ihnen ein Bein. | an der Demarkationslinie, |
| Wenn man nachdenkt, geht es um die Gesundheit, | Sicher, denken die Feldwebel, | zur Stunde, wenn der brave Franzose schläft, |
| hier kann man sich schnell | und wer lässt diese Bettler leben? | oben auf den Wachtürmen sitzend, |
| einen üblen Pickel am Penis holen. | Das ist wieder Frankreich, das zahlt. | machen die Feldwebel ein Massaker. |