Nostalgie
Die Lieder vergrauen nicht
Arpeggiert ****
Als ich etwas zu sagen habe, ist es nicht auf Papier, das ich am liebsten schreibe, sondern auf meiner Gitarre mit einem Sol7-Akkord, mit dem ich den Verbum "lieben" am liebsten konjugiere, weil das Leben vergeht, weil die Jahre vergehen, weil wir auf der Welt nur für etwas Unbedeutendes sind. Alles, was wir aufbauen, stürzt ein. Der Sand entwischt dir aus der Hand. Refrain: Die Lieder vergrauen nicht, wie die Fotos in den Heften. Die Noten sind wie ewige Düfte. Man vergisst alles, sogar die Haut derer, die man so sehr geliebt hat. Ihre Küsse fliegen wie Schwalben davon. Und wenn mein Herz schwer ist, und so viele Wesen mir fehlen, und meine Arme sie nicht mehr umschlingen können, ist es nicht mit Worten, nicht mit Tränen, mit dem Herzen könnte ich ihnen sprechen, wenn andere sie vergessen haben und sie vergessen haben, die ich niemals aufgehört habe zu lieben. Ich hoffe, sie hören, wohin sie auch gegangen sind, meine Art, mit ihnen zu sprechen. Eines Tages werde ich gehen, ich packe meine Koffer für das Land, aus dem man nie zurückkehrt. Es wird nichts mehr bleiben, von den tollkühnen Unternehmungen, von den Träumen, die ich manchmal gebaut habe. Aber wenn die Menschen, die ich liebe, leise vor sich hinsummen, einige Töne meiner Lieder, das ist alles, was ich verlange, bevor ich endgültig gehe, das ist alles, was ich verlange, bevor ich endgültig gehe.