Gentechnisch veränderte Organismen: Gefahr!

biographie

oder: Genetisch veränderte Organismen.

In ihrer Ausgabe Nr. 60 vom Februar 2001 veröffentlicht die Zeitschrift
Sciences Frontières ( http://www.sciencefrontieres.com)
8 bis rue du Chemin de Fer, 94110 Arcueil

von Eric Bony gesammelte Äußerungen von Professor
Jean-Marie PELT, Präsident des Europäischen Instituts für Ökologie
in Metz, Gründer des CRIIGEN, Komitee für unabhängige Forschung und Information
über Gentechnik. Hier diese
Äußerungen:

...Die Verteidiger der GVO sagen, die Transgenese existiere seit Jahrtausenden in der Natur... Das ist wahr, aber die Gene gehen von einer Pflanze zur anderen, von einem Tier zum anderen über, im Rahmen der Schranken, die die Arten voneinander trennen. Und was mich frappiert, ist, dass die großen Krankheiten, die wir in den letzten zwanzig Jahren erlebt haben, AIDS und die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, aus dem Übergang von Viren oder Prionen über die Artenschranke resultieren. ... Was nun die transgenen Pflanzen betrifft, setzt man die Gene einer Art in eine andere und das Risiko, das man eingeht, ist, unerwartete Rekombinationen zu bekommen und neue Krankheitserreger und neue Krankheiten auftauchen zu sehen, gegen die wir völlig wehrlos sein werden. ... Tatsächlich steckt die Gentechnik noch in den Kinderschuhen, und es ist unverständlich, dass man in einem Bereich, in dem man keine einigermaßen kohärente Grundlagenwissenschaft in ihren Theorien und ihrem Verständnis der Phänomene besitzt, in der Technologie Verfahren anwendet, die von der Grundlagenwissenschaft nicht bestätigt sind. Um alles zu sagen: Der Transgenismus kommt zu früh: Man weiß nicht, wie er in der Natur funktioniert, und will ihn trotzdem anwenden.

....Der Zauberlehrling....