Seismische Waffe

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Die seismischen Waffen

  1. September 2002 –

abgeschlossen am 1. März 2006

Alles beginnt mit einer Aussage von William Cohen, US-Verteidigungsminister, vom 2. April 1997 (aufmerksam gemacht durch meinen alten Freund aus Poitiers, Forscher Gérard Morin):

Andere [Terroristen] beschäftigen sich sogar mit einer öko-artigen Form des Terrorismus, bei der sie das Klima verändern, Erdbeben und Vulkanausbrüche ferngesteuert durch die Nutzung elektromagnetischer Wellen auslösen können. Es gibt also genügend erfinderische Köpfe da draußen, die Wege finden, um andere Nationen zu terrorisieren. Es ist real, und deshalb müssen wir unsere Bemühungen im Bereich der Terrorismusbekämpfung intensivieren.

Verteidigungsminister William Cohen bei einer April 1997 veranstalteten Konferenz zur Terrorismusbekämpfung durch den ehemaligen Senator Sam Nunn. Zitiert aus DoD News Briefing, Secretary of Defense William S. Cohen, Q&A bei der Konferenz über Terrorismus, Massenvernichtungswaffen und US-Strategie, Universität von Georgia, Athens, 28. April 1997.

Übersetzung:

Andere Terroristen beschäftigen sich mit einer öko-artigen Form des Terrorismus, bei der sie das Klima verändern, Erdbeben und Vulkanausbrüche durch elektromagnetische Wellen auslösen können.

Viele erfinderische Köpfe arbeiten derzeit daran, Wege zu finden, um ganze Nationen zu terrorisieren.

Alles das ist real, und deshalb müssen wir unsere Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus verstärken.

Verteidigungsminister William Cohen, April 1997. Konferenz zur Terrorismusbekämpfung organisiert vom Senator Sam Nunn. Zitiert vom Verteidigungsministerium (DoD). "Konferenz über Terrorismus, Massenvernichtungswaffen und amerikanische Strategie. Universität von Georgia, Athens, 28. April 1997."

Klare Übersetzung:

Man weiß, dass das alles funktioniert, da wir es bereits seit langem experimentell anwenden. Die technologischen Mittel sind erschwinglich und stehen in keinerlei Relation zu einem nuklearen Aufwand.

Man beachte die Erwähnung von Erdbeben und der Auslösung von Vulkanausbrüchen. Das mag verrückt klingen, aber letztendlich kann eine geringe, lokal begrenzte Ursache ein Katastrophenereignis auslösen, wenn die Bedingungen dafür bereits vorliegen. Erdbeben sind mit Verschiebungen von tektonischen Platten entlang von Verwerfungen verbunden. Es ist bekannt, dass ein Erdbeben unweigerlich entlang der San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien stattfinden wird, und die Folgen würden verheerend sein. Wir wissen nicht, wann dies geschehen wird, was auch bedeutet, dass wir nicht im Voraus die Energiemenge kennen, die ausreicht, um den Prozess auszulösen. Je näher der Knall ist, desto geringer ist die benötigte Energie. Die Technik ermöglicht es, in tiefen Erdschichten mit elektromagnetischen Wellen zu wirken. Die Russen hatten in den 70er Jahren einen riesigen Generator namens „Pamir“ gebaut, dessen Fotos ich 1983 in Chicago auf einem MHD-Kongress gesehen habe, der auf einem großen LKW montiert werden konnte. Es war eine der Varianten des Sakharov-Generators, der durch Flusskompression arbeitet. Er hatte die Form eines sechs Meter großen Camembert-Käses. Diese Generatoren, von denen später bekannt wurde, dass sie die am Boden installierten elektromagnetischen Kanonen der Russen ausstatteten, werden auch als

Pavloski-Generatoren

bezeichnet. Ihr Betrieb durch „Flusskompression“ ist vergleichbar mit dem MK1-System von Sakharov, das mittlerweile allgemein bekannt ist. Dazu wird in der Mitte ein chemischer Sprengstoff gezündet, der mit einem starken Solenoid interagiert (für Spezialisten: im Zustand hoher magnetischer Reynolds-Zahl).

Dieses System „ermöglichte es, starke elektrische Ströme im Boden zu erzeugen“. Offiziell wurde das Gerät als System zur Analyse der Bodensituation präsentiert, indem die elektrische Leitfähigkeit des Bodens über große Entfernungen und große Tiefen gemessen wurde. Heute wissen wir, dass eine Veränderung dieser Leitfähigkeit ein Anzeichen für das Nahekommen eines Erdbebens ist. Ich hatte 1983 in Chicago mit russischen Verantwortlichen dieses Projekts gesprochen, ehemaligen Schülern von Welihow, selbst Schüler von Sakharov. Heute erkenne ich, dass ein solches System nicht nur zur Untersuchung der seismischen Vorbedingungen eines Gebiets, sondern möglicherweise auch zur Auslösung eines Erdbebens genutzt werden konnte. Die „geophysikalische Untersuchung“ war somit der „Schutzschild“ für die eigentlich unvorstellbare Zielsetzung dieser Technologie, die für Nicht-Spezialisten unvorstellbar ist.

Physikalisch gesehen ermöglichen diese Systeme

Energieübertragungen

. Die Ausgangsenergie bleibt die des Sprengstoffs, der den Pamir-Generator speist. Dieses System ermöglicht es, über elektromagnetische Wellen einen Teil dieser Energie in große Tiefen zu transportieren. Wenn die Verwerfung nicht bereit ist, zu versagen, wäre eine große Energiemenge erforderlich, um das Erdbeben auszulösen. Das System, in Maßen eingesetzt, kann das Gebiet testen, so ähnlich wie man leicht Impulse auf einen Gleichgewichtsblock gibt, um zu prüfen, ob er bereits bereit ist, in ein Tal zu rutschen. Militärgeophysiker könnten so weltweit, in potenziell „feindlichen“ oder „zum Unterwerfen“ geeigneten Gebieten, „empfindliche Regionen“ geheim identifizieren, in denen eine stärkere Aktion ein verheerendes Erdbeben auslösen könnte. Um das Erdbeben auszulösen, genügt es, durch Erwärmung die Beschaffenheit des Bodens an einem Punkt zu verändern, der als „Verschluss“ in der Verwerfung dient, als „Sicherung“. Dadurch wird der Knall ausgelöst.

  1. März 2006

Ende Februar 2006 wurde eine Sendung namens „Die Zorn des Klimas“ ausgestrahlt, deren Kopie ich dank einem meiner Leser erhalten konnte. Darin werden die verschiedenen Katastrophen seit 2002 aufgelistet. Weihnachten 2005: das

Tsunami

. Einige Monate später das Erdbeben im Pakistan, das Zehntausende von Todesopfern forderte. Ein amerikanischer Geologe hat vorgeschlagen, dass Erdbeben durch Gezeitenkräfte ausgelöst werden könnten, die durch die Einflüsse des Mondes verursacht werden. Eine Präzisierung: Die scheinbare Bewegung des Mondes, verursacht durch die Erdrotation, erzeugt eine Erdgezeitenhöhe von etwa 30 bis 50 cm.

Der Abstand Erde-Mond ist nicht konstant. Die Gezeitenwirkung variiert mit 1/r³. Maximaler Abstand: 407.000 km. Minimaler Abstand: 365.000 km.

DF/F = -3 D r/r

Ergebnis: Eine Gezeitenänderung von 30 %, was nicht unwesentlich ist.

Die Wirkung verstärkt sich, wenn Mond und Sonne in einer Linie stehen. Wenn der Mond die Sonne verdunkelt und gleichzeitig im Perigäum ist, ist die Wirkung maximal. Der Mann hat daher eine Reihe von Erdbeben vorhergesagt, von denen einige tatsächlich eingetreten sind. Zum Beispiel das letzte bedeutende Erdbeben in San Francisco. Es wurde den Medien und Universitäten verboten, da die Vorhersagen Panik auslösen konnten. Effekt: Mondfinsternis plus Mondposition im Perigäum: Wanderbewegungen. Einfache Bemerkung, aber dennoch logisch.

Gleiche Bemerkung in der Sendung: Die Tatsache, dass tektonische Platten Phänomene über große Entfernungen, sogar verzögert, weitergeben können. Einfach „weil wir nicht wissen, wie es funktioniert“. Sehr gut möglich.

Oben erwähnte ich meine Begegnung in den USA mit Russen, die mir bei einem MHD-Kongress Anfang der 80er Jahre Fotos einer seltsamen Maschine in Form eines großen Camembert zeigten, die auf einem LKW montiert war. Die Produzenten der Sendung zeigten Fotos dieser Maschine, die als „Erdbebenmaschine“ bezeichnet wurde, und zeigten einen Film von ihrem Betrieb. Ich hoffe, dass ich Ihnen bald hier den entsprechenden Ausschnitt zeigen kann.

Betrieb des MHD-Generators

Computergenerierte Darstellung einer Pavlowsky-Maschine (oder „Pamir“-Maschine)

Im Film tauchen flüchtig Bilder mit Text auf. Wenn man genau hinsieht, kann man die verschiedenen Komponenten erkennen. Es gibt vier identische Elemente, die zusammengeschaltet eine Batterie bilden. Die kreisförmigen Vorrichtungen sind Solenoide. Rechts vier Feststoffraketen, vermutlich mit Cäsium oder Natrium dotiert (Stoffe mit niedrigem Ionisationspotential). Diese Raketenbatterie wird „Plasmagenerator“ genannt.

Der Betrieb ist kurz: weniger als fünf Sekunden, was hohe Verbrennungstemperaturen ermöglicht, möglicherweise über 3000 °C (3900 °C laut technischen Daten, die Eric Dezoète nach Veröffentlichung meines Textes fand). Diese vier Brennkammern schleudern in lineare, nicht sichtbare Faraday-Generatoren, und die Strahlen werden in die Atmosphäre gerichtet. Die obige Zeichnung zeigt die Befestigung des gesamten Systems an einer „Platte“, die auf einem mobilen Träger, in diesem Fall einem großen LKW, montiert wird. Die rechten Teile zeigen die Auflager, auf denen diese drei „Antriebe“ drücken. Ich denke, dass die Einzelausstoßkraft dieser Systeme etwas unter zehn Tonnen pro Stück liegt, was eine feste Befestigung und die Tatsache erfordert, dass die Strahlen nach unten gerichtet sind.

Wenn man sich den Film ansieht, bemerkt man eine Gashitze in den Brennkammern kurz vor dem Stillstand. Dies entspricht der Öffnung von „Kapellen“, die eine Gasleakage in die Kammern erzeugen, den Druck senken und die Verbrennung beenden (für die Funktion der „Kapellen“ siehe „Die Weltreise in achtzig Minuten“, Seite 14). Und dies, bevor der gesamte Feststofftreibstoff verbrannt ist. Die restliche unverbrannte Schicht wirkt dann als thermischer Isolator. Wenn der Druck sinkt, sinkt auch die Temperatur, und die Verbrennung hört auf.

Pavloski-Generator, Beginn der Verbrennung

Die Zeichnung auf dem Camembert zeigt eindeutig, dass es sich um einen elektrischen Generator handelt.

Warum diese Form wie ein Camembert?

Es handelt sich um riesige, nicht-supraleitende Solenoide aus reinem Kupfer, die ursprünglich durch die Entladung eines Kondensatorbatterie betrieben werden. Man sieht diese Batterie links einer Pamir-2-Anlage.

Anlage am Boden. Links der Kondensatorbatterie zur initialen Anregung

Der Faraday-Generator arbeitet dann im Selbstanregungsmodus, wobei der erzeugte Strom größtenteils in die Solenoide abgeleitet wird, wodurch das magnetische Feld verstärkt wird, dessen elektromotorische Kraft V B ist. Der erreichte magnetische Feldwert ist ziemlich hoch, was enorme Kräfte erzeugt, die die Spulen sprengen können. Diese sind so gezeichnet, dass sie maximale Widerstandsfähigkeit aufweisen, also kreisförmig.

Selbst bei solch kurzen Betriebszeiten erzeugen diese Solenoide, durch die starke Ströme fließen, erhebliche Wärme. Diese Camemberts müssen nicht nur die Kräfte aushalten, sondern auch als Wärmesenken fungieren. Die lineare MHD-Düse mit kontinuierlichen Elektroden spielt ebenfalls die Rolle einer Wärmesenke.

Generator im vollen Betrieb

Das erzeugte Licht ermöglicht eine bessere Sichtbarkeit der metallischen Struktur nahe der Vorderseite des LKWs. Meiner Meinung nach ist dies ein „Derrick“, der vor dem Test verwendet wird, um vertikale Bohrungen in den Boden zu graben, in denen nicht Rohre, sondern massive, einfache Eisenstücke verbleiben werden, die als Elektroden dienen, um die elektrische Spannung ohne Verluste in Schichten zu übertragen, die nach meiner Einschätzung bis mehrere hundert Meter tief gehen könnten. Vor dem Test verhält sich der LKW wie ein mobiler Bohrgerät, und sein leistungsfähiger Motor könnte dann den Bohrer in Bewegung setzen.

Im Film sieht man ein Schema, das man versuchen kann zu entschlüsseln. Die Entladung scheint in eine horizontale Rissbildung eingeführt zu werden, die vermutlich einer Wasserschicht entspricht. Der Stromfluss verdampft dieses Wasser und erzeugt eine Auftriebswirkung auf die Schicht. Wenn man der gezeichneten Linie folgt, zielt diese Bewegung darauf ab, eine durch eine vertikale Rissbildung verbundene Platte zu lösen, an der Scherkräfte wirken.

Diese Verschiebung der Platten kann sich dann über große Entfernungen (Scherwelle) ausbreiten und ein Erdbeben weit außerhalb des beanspruchten Gebiets auslösen.

In den USA präsentierten die Russen diese Maschine als „System zur Messung der elektrischen Leitfähigkeit des Bodens“, wobei sie hinzufügten, dass eine Veränderung der Leitfähigkeit ein Anzeichen für ein bevorstehendes Erdbeben sein könnte. Als „Messinstrument“ erschien das doch ziemlich brutal. Ein Messinstrument braucht nicht fünf bis zehn Sekunden zu funktionieren.

„Messinstrument“

Es erscheint völlig logisch, dass physikalische, elektromagnetische Parameter des Untergrunds einer Region kurz vor einem Erdbeben verändert werden können. Es wäre daher sinnvoll, um eine Risikogegend herum Sensoren zu platzieren, entweder passive (Messung des elektrischen Feldes) oder aktive (Messung der elektrischen Leitfähigkeit des Untergrunds, der Permittivität usw.). Aber in letzterem Fall, meiner Meinung nach, wäre es nicht nötig, solche Intensitäten über so lange Zeiträume zu nutzen. Die Messmethoden, die nur kurze Zeiträume nutzen und geringe Energien einsetzen, wären unfähig, auch nur ein „Mikroerbeben“ zu verursachen. Als „Geophysik-Instrument“ ist dieser MHD-Generator kein Messinstrument, sondern eindeutig ein Instrument,

das in die unterirdische Umgebung eingreifen kann.

Im Film wird die „Erdbebenmaschine“ als Mittel zur Entlastung von Spannungen beschrieben, indem sie „Mikroerbeben“ erzeugt. Das kommt von einem sehr guten Gefühl, aber wie ein Kommentator im Film bemerkt: „Wenn man mit der Natur spielt, weiß man nie genau, wohin es führen kann.“

Im Film wird ein Effekt bis zu 50 km Tiefe erwähnt. Man spricht von Art „Blitzschlag-ähnlichen“ Einwirkungen.

Verschiedene Bemerkungen:

Aufzeichnung der Leistungsabgabe im Zeitverlauf. Auf der Abszisse: Sekunden, auf der Ordinate: Megawatt.

  • Eine Leistung, die sich so langsam im Zeitverlauf ändert, ist a priori nicht geeignet, Wellen zu erzeugen.

  • Wenn man auf die primäre, induktive Wirkung setzt, können der Strom und die Dampfbildung durch den Joule-Effekt in Rissen, die durch den Fels verlaufen, irgendwo lokalisiert werden.

  • Wenn die Maschine tatsächlich eine Anregung einer Verschiebung erzeugt, kann diese sich über große Entfernungen und Tiefen, a priori ohne Grenzen, ausbreiten. Einfache Spannungsabbaue, in Kettenreaktion, mit fortschreitender Ausbreitung.

Zusammenfassend könnte die Pamir-Maschine durchaus in der Lage sein, Erdbeben, sogar bedeutende Erdbeben, zu erzeugen. Die Stärke hängt nicht von der Maschine ab, sondern von der Menge an Energie, die in der Verwerfung durch Verschiebung über Jahrhunderte oder Jahrtausende gespeichert wurde.

Die im Fernsehen ausgestrahlte Sendung behauptet, diese Maschine sei „den Amerikanern verkauft worden“ und „niemand weiß, was aus ihr geworden ist“. Das ist ein wenig journalistische Erfindung. Die Wahrheit ist einfacher. Diese Studien führten zu einem Vertrag und einer Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Hochtemperaturen in Moskau und der Luftwaffe, mehr nicht.

Auf dem Internet findet man eine Beschreibung und technische Daten zu diesen Generatoren. Sie können als Energiequelle für begrenzte Zeiträume (bis zu 10 Sekunden) verwendet werden und beispielsweise Bodenstationen mit gerichteten Energiewaffen, wie Lasern, versorgen. Anscheinend kann jeder Camembert 5 Megawatt leisten, was für eine Anlage mit vier zusammengefügten Einheiten etwa 20 Megawatt entspricht.

http://www.ihed.ras.ru/mg/otdel6.htm

Wjatscheslaw A. Nowikow ist Leiter der Abteilung für gepulste MHD-Generatoren am Institut für Hochtemperaturen der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Siehe Beschreibung des Pamir 3-Systems (15 MW). Dokumentation gefunden von Eric Dezoète.

http://www.ihed.ras.ru/mg/Pamir3U.htm

Dieses System wiegt 12 Tonnen. Die Düsen schleudern unter einem Winkel von 19°. Die Zündung wird mit Cäsiumnitrat (10 % der Masse des Feststofftreibstoffs) erreicht. Die abgegebene thermische Leistung beträgt 600 MW. Die Temperatur in den Brennkammern erreicht 3900 K, was dem Plasma eine gute elektrische Leitfähigkeit (50–60 Mhos/m) ermöglicht, trotz des Betriebs im thermodynamischen Gleichgewicht. Angesichts des hohen magnetischen Feldes wird ein hoher Druck von dreißig Bar in der MHD-Düse aufrechterhalten, um im Bereich niedriger Hall-Parameter zu bleiben. Diese hohe Druckbedingung in der MHD-Sektion wird durch die kegelförmige Form des Strahls in der Luft (hier in einer Prüfhangar) bestätigt:

Am Ausgang erreicht die Temperatur des Plasmas immer noch 3000 °. Der Generator kann zwischen fünfzehn und fünfundzwanzigtausend Ampere bei einer Spannung von etwa einem Kilovolt liefern. Die Graphitelektroden werden bei jedem Versuch ersetzt. Es scheint, dass die Solenoide, die jeweils 64 Wicklungen haben, mehrere Tesla erreichen können. Maximal 4,8 T. Die gesamte Maschine wirkt als Wärmesenke und kühlt sich nach jedem Schuss natürlich ab.

  1. März 2006:

Wenn die Wirklichkeit die Fiktion übertrifft

Wir haben 2006 verstanden, dass das System, das einen gepulsten MHD-Generator (der 5 bis 10 Sekunden funktioniert, seit einem halben Jahrhundert existiert) verwendet, um das Wasser einer Grundwasserschicht in der Nähe einer „transformierenden“ Verwerfung zu verdampfen und so eine seismische Waffe zu schaffen, tatsächlich existiert. Es ist eine relativ rohe Technologie, deren Grundzüge wir beschrieben haben, die beunruhigend ist.

Überlegen wir. Dieses System könnte perfekt im Meer eingesetzt werden. Die Umgestaltung eines U-Boots ist technisch kein Problem. Das gleiche U-Boot könnte ein sehr „normal“ aussehendes