Die Dichtung der anderen

En résumé (grâce à un LLM libre auto-hébergé)

  • Gedichte-Sammlung, verfasst von verschiedenen Personen, insbesondere Claire Bougain.
  • Die Texte behandeln Themen wie Liebe, Leiden, Natur und Reflexion über das Leben.
  • Enthält ein Gedicht von Pablo Neruda über das Kunst des vollständigen Lebens.

Die Poesie der anderen

Persönlich schreibe ich keine Gedichte. Ich schreibe Lieder. Aber andere haben dieses Talent. Ich habe beschlossen, eine Seite zu erstellen, um ihre Werke darauf zu stellen. ---

Der Mensch ist dumm

Der Mensch ist dumm
Wenn er verliebt ist.
Er glaubt, ein Dichter zu sein
Er verliebt sich in das Spiel
Des Zufalls.
Er läuft blind umher,
Stößt an die Möbel,
Zieht sich blaue Flecken
Und Filmrollen zu.
Er lächelt den Passanten zu,
Er überfließt,
Er verbreitet sich.

Manchmal ist er ärgerlich,
Er ermüdet,
Man muss ihm vergeben,
Denn in ihm ist keine Bosheit.
Seine Seele ist berührt,
Berührt, geschmolzen?
Nein, nicht dieses Spiel,
Er wird sich erholen, denn
Gibt es ein Übel,
Das so viel Gutes bewirkt?

— Claire Bougain, 24. April 2012 ---

Der Himmel!

Der Himmel!
Höre die Menschen hier unten an.
Sie schreien oder wagen es nicht.
In Stille aus Verzweiflung
Bewegen sie sich in alle Richtungen
Sie gehen
Wohin?

Um ihre Liebe oder ihre Trauer zu sagen,
haben die Menschen
Die Worte.
Oft halten sie sie zurück
Aus welchem Grund, weiß ich nicht.
Alle drängen sich dann
An den Lippen,
Sie schwollen an, erstickten, hielten den Atem an,
Und explodierten,
Entleerten in den Körper dieser Männer
Krank vor Stille,
Sterbend,
Ihr tödliches Gift.

Das Leben fließt
Die Tage vergehen
Rosenfarbener, weißer, schwarzer Sand
Chamäleon-Sand
Du rutschst, unbemerkt,
Sanft und rund,
Zwischen meinen Fingern.

— Claire Bougain ---

Er stirbt langsam

Er stirbt langsam
Derjenige, der nicht reist,
Der nicht liest,
Der keine Musik hört,
Der nicht weiß, wie man
Mit seinen Augen Gnade findet.

Er stirbt langsam
Derjenige, der Sklave der Gewohnheit wird,
Der jeden Tag dieselben Wege geht,
Der nie einen neuen Richtpunkt ändert,
Nie das Risiko eingeht, die Farbe
Seiner Kleidung zu verändern
Oder nie mit einem Fremden spricht.

Er stirbt langsam
Derjenige, der die Leidenschaft vermeidet
Und ihren Wirbel aus Emotionen
Die das Licht in den Augen geben
Und verletzte Herzen heilen.

Er stirbt langsam
Derjenige, der bei Unglück
Im Beruf oder in der Liebe
Nicht seine Richtung ändert
Der keine Risiken eingeht,
Um seine Träume zu verwirklichen,
Der nie in seinem Leben
Einen klugen Rat verlassen hat.

Lebe jetzt
Wage dich heute
Handele sofort
Lass dich nicht langsam sterben
Verweigere dir nicht, glücklich zu sein.

— Pablo Neruda ---

Das Feuer

Stell dir vor, das Feuer erzählt dir Geschichten
wie es mir erzählt hat. Hier sind sie:

Geschichten vom Tod, Bilder, die auf meiner Netzhaut eingebrannt sind,
von einer Gewalt, die schwer zu beschreiben ist.

Bild eines kleinen Mädchens, das auf uns zulaufet,
die Arme ausgestreckt, nackt,
nach einem Napalm-Angriff.

Bild des Mönchs, der sich vor der ganzen Welt selbst verbrennt,
um gegen den schrecklichen Krieg zu protestieren.

Bild des Feuers, das eine riesige Kreuz in Brand setzt,
von maskierten Wahnsinnigen.

Barbarenbild von angeblichen Hexen auf dem Scheiterhaufen.

Bild eines kleinen Bambi,
verloren in einem Wald, der in Flammen steht.

Bild von rituellen Verbrennungen auf Bali,
von Todeslagern.

Was sagt man über das Feuer?
Dass es schmort, explodiert, zerstört,
verwüstet, zerstört, verschlingt.

Aber auch, dass es wärmt, reinigt, befruchtet,
eine Wiedergeburt ermöglicht.

Ambivalenz.

Feuer der Liebe, verbotene Feuer,
Freudenfeuer und Strohfeuer.

Herzen, die in Flammen stehen und bluten,
kopflos.

Träume der Verschmelzung, Vulkanausbrüche,
der Schmelztiegel der metallenen Werkstatt.

Rotfeuer.
Vielleicht endet die Geschichte hier.

— Claire Bougain ---

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