Kosmologie des Zwillingsuniversums Materie-Geistmaterie-Astrophysik. 1. Der geometrische Rahmen. Die Materie-Ära und die Newtonsche Näherung. (S. 5)
Kommentar:
Diese Arbeit basiert auf dem System aus zwei Feldgleichungen:
(1)
(2)
Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Textes existierte bereits ein Modell, das die Strahlungsära „mit variablen Konstanten“ beschrieb. Da der Gutachter von A & A jedoch keine Bemerkungen zu diesem Teil, der Gegenstand des Papiers 6 ist, abgegeben hatte, entschieden wir uns dafür, zur ursprünglicheren Version (1) + (2) zurückzukehren. Diese ermöglicht selbstverständlich die Anpassung an das Standardmodell, wenn die Strahlung vernachlässigt wird, wobei das Modell dann „zweifach das Standardmodell“ darstellt. Doch dieses Modell leidet dann unter dem Vorzeichenwechsel. Nicht nur verliert es etwas an Eleganz, sondern es weist folgende Besonderheit auf: Wenn Photonen in Materie und umgekehrt, oder Geist-Photonen in Geist-Materie-Paare, Anti-Geist-Materie, umgewandelt werden, ändert sich ihre Beiträge zum Feld das Vorzeichen. Das Modell mit variablen Konstanten, angewandt auf die Strahlungsära, erlaubt die Rückkehr zum ursprünglichen System.
(6)
(7)
Dieses Gleichungssystem ohne diese Komplexität kann jedoch die Strahlungsära nicht beschreiben. Tatsächlich erzeugt es bei variablen Konstanten, mit R = R*, die triviale Lösung R » R* » t. Eine Expansion, die dann viel zu langsam ist, beispielsweise um die primordiale Nukleosynthese zu unterbrechen, die Helium aus dem primordialen Wasserstoff und Geist-Helium aus dem primordialen Geist-Wasserstoff erzeugt. Damit würde sich die gesamte Materie in unserem Universum in Helium verwandeln.
Die Analyse der Lösung zeigt eine Instabilität zwischen den beiden Expansionen R(t) und R*(t) (hier wird dieselbe Zeitvariable verwendet). Der Geistuniversum „schiebt“ unser Universum irgendwie vor sich her, indem er sich dabei – bemerkenswert – wie eine Art „kosmologische Konstante“ verhält. Es handelt sich dabei nicht um die „abstoßende Kraft des Vakuums“, sondern um die „abstoßende Kraft des Geistuniversums“.
Das Aussehen der Kurven in Abbildung 1, insbesondere das Verhältnis R/R*, zu einer Zeit, die als unser heutiger Zustand angenommen wird, hängt von völlig willkürlichen Anfangsbedingungen ab. Andere Anfangsbedingungen würden zu anderen Verhältnissen R/R* und damit zu anderen Verhältnissen r*/r führen. Es handelt sich hierbei um ein ad-hoc-Verhältnis, das es ermöglicht, mit dem Ergebnis aus dem Jahr 1994 bezüglich der Hubble-Konstante übereinzustimmen. Unser Modell, ebenso wie dasjenige, das auf der Hubble-Konstante basiert, ist ebenfalls „geometrievariabel“. Durch geeignete Auswahl der Anfangsbedingungen kann man auf R(t)-Profile mit vergrößerter Universumsalter kommen. So kann man im angegebenen Werk das Alter des Universums um den Faktor 1,6 vergrößern und von einer Hubble-Konstante von 50 ausgehend auf ein Alter von 15 Milliarden Jahren kommen. Doch heute erscheint dies weniger dringend. Denn die Auswertung der Daten des Satelliten Hipparcos scheint die Kalibrierung der Entfernungen von Cepheiden, dem exklusiven Entfernungsmaßstab, nach oben korrigiert zu haben. Umgekehrt haben die Theoretiker ihr Bestes getan, um das Alter der ältesten Sterne unserer Galaxie, basierend auf der Analyse von Kugelsternhaufen und deren Gleichgewichtszustand, zu verkürzen. So „wäre alles wieder im Lot“. Seufzer der Erleichterung: „Die Alarmstufe war heiß.“
Ist die Angelegenheit abgeschlossen? Es ist noch etwas früh, dies zu sagen. Sicher ist jedoch, dass im Bedarfsfall das Matter-Geistmaterie-Modell bereitsteht, um das Alter des Universums beliebig zu verlängern, genau wie die kosmologische Konstante...
