Materie-Geistermaterie-Astrophysik.
2:
Konjugierte stationäre Metriken. Exakte
Lösungen. (S. 6)
- Dynamik.
Aus den äußeren Schwarzschild-
und Schwarzschild-artigen Metriken können wir die Geodäten außerhalb der Kugel
r = ro berechnen, die, wie üblich, ebenen Trajektorien entsprechen [2].
(63) Falte F, Materietrajektorien

(64) Falte F, Nullgeodäten, Photonenbahn.

(65) Falte F*, Materietrajektorien:

(66) Falte F*; Nullgeodäten, Photonenbahn.

Mit:
j =
Polarwinkel q = 1/r
b, l und h sind Bahnparameter.

M sei die in der Kugel r = ro enthaltene Gesamtmasse.
(63) ergibt quasi-Keplersche Trajektorien (elliptisch, kreisförmig, parabolisch und
hyperbolisch)
(64) ergibt hyperbelartige Trajektorien (positiver Linseneffekt).
(65) ergibt hyperbelartige Trajektorien materieller Testteilchen
(66) ergibt hyperbelartige Nullgeodäten-Trajektorien (negativer Linseneffekt).
In diesem Modell sind alle Massen
und Energien positiv. Aber eine Masse, wenn sie in der anderen Falte liegt, wirkt
durch ein „Anti-Newtonsches Gesetz" wie eine negative. Siehe Arbeiten [2], [4] und [5].
Was geschieht, wenn die Masse in
der anderen Falte liegt? Die Geometrien werden einfach vertauscht. Siehe Abbildung 10.

Abb. 10: Materie in F* gelegen.
Didaktische Darstellung.
Die Abbildung 10 ist nur eine didaktische
Darstellung, denn wir haben es mit 4d-Geometrie zu tun. Etwas Geistermaterie, in der Falte
F* gelegen, stößt ein Testteilchen, das sich in F in der Nähe bewegt, ab. Umgekehrt wird ein
Testteilchen, das in F* gelegen ist, angezogen. Wir gelangen hinsichtlich der
Dynamik zur selben Schlussfolgerung wie in der Arbeit [6]. In diesem Modell kann die lokale Krümmung
positiv, negativ oder null sein.
In beiden Fällen induziert die Anwesenheit
einer Masse in einer Falte eine konjugierte Geometrie in der anderen Falte. Wir
nennen sie eine induzierte Geometrie. Hängt vom Vorzeichen von
(r - r*) ab.
- (r - r*)
0 geht mit einer positiven Krümmung
in F, negativer in F* einher.
-
(r - r*)
< 0 geht mit einer negativen Krümmung
in F, positiver in F* einher. -
(r - r*)
= 0 (entweder weil r
= r*
oder r
= r*
= 0) geht mit einer Nullkrümmung
in beiden Falten einher (Minkowski-Metriken unter solchen stationären oder quasi-stationären Bedingungen).
In der allgemeinen Relativitätstheorie krümmt eine Masse
den Raum, erzeugt einen positiven Beitrag zur Krümmung. Betrachten wir einen Bereich
des Raums, der leer ist, außer der Anwesenheit einer Masse, so wird der Raum außerhalb flach
und innerhalb gekrümmt sein. Hier erhalten wir eine dritte Möglichkeit. In einem Bereich des Raums, der
vollkommen leer erscheint, wenn es irgendeinen Hinweis auf einen negativen Linseneffekt gibt,
bedeutet das, dass eine Masse in der anderen Falte vorhanden ist, die sich wie eine negative
verhält. Wir nennen diese „negative Masse" eine scheinbare Masse. Alle Teilchen
besitzen eine positive intrinsische Masse. Einige haben positive scheinbare Massen. Es
bedeutet, dass sie sich in der Falte befinden, in der der Beobachter liegt. Andere, in
der anderen Falte gelegen, besitzen eine negative scheinbare Masse. (bezüglich dieses
Beobachters). Sie verhalten sich wie positive scheinbare Massen für einen Beobachter, der
in der anderen Falte liegt.
In diesem Modell ist die Wechselwirkung von Teilchen verschiedener Falten nur gravitativ.
Sie können nicht kollidieren. Photonen, die Nullgeodäten einer Falte folgen, können nicht von Teilchen
absorbiert werden, die in der anderen Falte liegen.
In unserer Falte kann ein masseloses Neutrino
einen Stern wie die Sonne durchqueren, sodass wir eine innere Schwarzschild-
Lösung verwenden können, um seine Bahn zu berechnen. Aber derzeit haben wir keine Neutrinoteleskope,
sodass eine solche Berechnung von geringem Interesse ist. Wenn aber bedeutende Massen
in der Geisterfalte liegen, werden sie die Trajektorien von Photonen krümmen,
die sich in unserer bewegen, und wie eine divergente Linse wirken, was Beobachtungseffekte ergibt.
Dies wird in einer künftigen Arbeit beschrieben werden.
