Zwillingsuniversum Astrophysik und Kosmologie Materie-Geistmaterie Astrophysik. 5: Ergebnisse numerischer 2D-Simulationen. VLS. Über ein mögliches Schema zur Galaxienbildung. (S. 9)
Fazit.
Ausgehend von der Newtonschen Dynamik eines Systems aus Materie und Geistmaterie haben wir 2D-Simulationen mit zwei Gruppen von je 5000 wechselwirkenden Massenpunkten durchgeführt. Wir berücksichtigen keine Expansionsphänomene. Die Anfangsbedingungen wählten wir entsprechend den Berechnungen aus einem früheren Artikel, die die Materie-Ära des kosmologischen Modells beschreiben. Wir stellen fest, dass aufgrund gravitativer Instabilität die Geistmaterie Clustern bildet. Die Materie besetzt die verbleibenden Räume und bildet eine Zellstruktur. Wir schlagen vor, dass ein solcher Mechanismus, erweitert auf 3D, die VLS erklären könnte.
Referenzen.
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[8] J.P. Petit & P. Midy: Materie-Geistmaterie Astrophysik. 2. Konjugierte stationäre Metriken. Exakte Lösungen. Geometrische Physik A 5, März 1998.
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Kommentar:
Dieser Artikel gehörte zu dem, was im Oktober 1996 bei A & A eingereicht wurde. Dieser Teil wurde von dem anonymen Gutachter der Zeitschrift ausführlich analysiert, der während der zehn Monate des Austauschs eine beeindruckende Zahl von Fragen stellte. Der Dialog war ansonsten äußerst höflich, was wir bedauern, da er abrupt vom Herausgeber der Zeitschrift beendet wurde. Bei einem solchen Modell stellt sich unmittelbar die Frage nach möglichen beobachtbaren Bestätigungen. Dazu müsste man kosmologische Tests entwerfen, Effekte, die den kosmischen Hintergrund beeinflussen und hauptsächlich auf die Clustern der Geistmaterie zurückzuführen sind, die vermutlich in der Mitte der großen Leerräume liegen, um die sich die Galaxien verteilen. Der mittlere Durchmesser dieser Clustern hängt stark von den gewählten Anfangsbedingungen ab. Erhöht man die Temperatur T* der Geistmaterie, nimmt ihr Durchmesser zu. Nachfolgend Ergebnisse, die mit höheren Temperaturen erzielt wurden.
Abb. 1: Die Clustern der Geistmaterie.
Abb. 2: Hier überlagert mit der Materie.
Abb. 3: Die zelluläre Struktur der Materie.
Man beachte (aus dem Artikel):
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dass die Wahrscheinlichkeit der Okkultation bei gegebener Entfernung r sehr schnell mit dem mittleren Durchmesser f der Clustern abnimmt. Die Größe d ist hingegen ein fester Parameter (mittlere Größe der Blasen der VLS).
Man erhält so für die Materie eine regelmäßiger strukturierte Anordnung. Doch die Ausdehnung solcher Clustern wäre derart groß, dass selbst relativ nahe gelegene Galaxien, die weniger als eine Milliarde Lichtjahre entfernt sind, verdeckt würden. Man weiß, dass deren Einfluss auf das Licht eine negative Linse darstellt, vergleichbar mit der Beobachtung eines Hintergrunds durch eine divergierende Linse. Der Effekt besteht darin, den scheinbaren Durchmesser der Hintergrundobjekte zu verkleinern und sie zu konzentrieren. Siehe Abbildungen 4, 5 und 6.
