Porträt von James Lequeux
****Detail einer Geschichte| James LEQUEUX | : Es ist nicht selten, dass Forscher sehr ansehnliche Karrieren absolvieren, ohne bemerkenswerte Entdeckungen gemacht zu haben. Im Fall von Lequeux ist diese Entwicklung besonders bemerkenswert. Bei der Untersuchung seines Falls sucht man vergebens in einer so reichen Laufbahn, was dieser Normalianer wohl gefunden haben könnte, das in Erinnerung bleiben sollte. Pragmatisch und schon sehr früh seiner eigenen Grenzen bewusst, beteiligte er sich an der Gründung der europäischen Zeitschrift „Astronomy and Astrophysics“ und konnte nun anstelle seiner eigenen Forschungsarbeiten, die mühsam vorangetrieben werden müssten, um seinen Ruf zu festigen, seine Zeit dafür nutzen, die Arbeiten anderer zu filtern. Die Berufsethik und Gewissenhaftigkeit sind nicht seine Stärken, und er pflegt zu sagen, nicht ohne gewissen Zynismus: „Ich habe eine Haut so dick wie die eines Nashorns.“ Ihm ist ein Brief zuzuschreiben, in dem er zumindest die Offenheit besaß zu erklären: „Die Meinungen der Gutachter seien nur beratend, und allein der Herausgeber einer Zeitschrift habe das Recht, einen eingereichten Artikel anzunehmen oder abzulehnen.“ Siehe das |, das alle meine Kollegen am Observatorium von Marseille sprachlos zurückließ. |
|---|---|---|
Verwenden Sie die Pfeile, um die Porträtgalerie zu durchlaufen.

Anzahl der Aufrufe dieser Seite seit dem 10. März 2004: