Archiv Reden Abschied Eisenhower Reden Senator Robert Byrd über den Irak-Krieg

histoire guerre

En résumé (grâce à un LLM libre auto-hébergé)

  • Eisenhowers Abschiedsrede 1961 warnte vor der Gefahr des amerikanischen militärisch-industriellen Komplexes.
  • Der Senator Robert Byrd kritisierte 2003 den Krieg im Irak vor einem leeren Saal, ohne mediale Resonanz.
  • Der Inhalt kritisiert den Aufstieg privater Interessen und die mangelnde Transparenz in politischen Systemen.

Archiv-Dokumente, Abschiedsrede Eisenhower, Reden des Senators Robert Byrd zum Irak-Krieg

Wichtige Archivdokumente

  1. März 2005

Leser haben mich gebeten, die "Erlaubnis zur Kopie dieser Dateien auf eigenen Websites" zu erteilen. Diese Dokumente gehören mir nicht. Es ist wichtig, dass die Aussagen von Eisenhower von möglichst vielen Menschen erfahren werden. Stellen Sie diese Dateien auf Ihren Websites bereit. Verbreiten Sie diese Worte.

Die erste Rede ist die Abschiedsrede, die Präsident Dwight D. Eisenhower am 17. Januar 1961 an alle Bürger der USA im amerikanischen Fernsehen hielt. Sie ist vollständig auf die ernste Warnung vor der Gefahr der wachsenden Macht des militärisch-industriellen Komplexes der USA ausgerichtet. Eisenhower verwendet den Ausdruck „militär-industrieller Komplex“. Er warnt seine Landsleute davor, dass diese Einrichtung, wenn sie nicht kontrolliert wird, ein echtes Risiko für die demokratische Funktionsweise des Landes darstellen könnte.

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Byrd hielt seine Rede vor einem leeren Saal. Dieses Bild stammt aus dem Film „Der Kriegsnerv“ und zeigt die leeren Sitze des Kongresses, vor denen der Senator sprach.

Die vollständige Rede auf Französisch

Das zweite Dokument ist viel jünger. Es handelt sich um eine Rede, die der Senator aus Virginia, Robert Byrd, am 12. Februar 2003 hielt, kurz vor Beginn der amerikanischen Angriffe auf den Irak. Er hielt diese Rede vor einem fast leeren Saal, und niemand nahm ihre Worte auf. Es gibt einen Ausschnitt, in dem man sieht, wie der Präsident unbehaglich auf seinem Sitz herumrutscht. Der vollständige Text auf Englisch folgt weiter unten.

13. März 2004: Quelle: Réseau Voltaire

Robert Byrd, demokratischer Senator, ist der Älteste im US-Senat. Die obige Videoaufnahme zeigt ihn als frühen Gegner der amerikanischen Operation im Irak. Vor einigen Tagen (Anfang März 2005) hatte er eine Debatte ausgelöst, indem er George W. Bush mit Hitler verglich. Bezugnehmend auf die Veränderungen, die Bush im Senat vornimmt, äußerte er die Ansicht, dass dieser versuche, die Gerichte mit Richtern von rechts-extremistischer Ausrichtung zu füllen. Er erinnerte daran, dass Hitler bis zu seiner vollständigen Machtergreifung das „demokratische Spiel“ gespielt und „innerhalb der Gesetze“ geblieben sei.

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Die vollständige Rede vom 12. Februar 2003 auf Englisch und Französisch

Die Rede von Byrd vor dem amerikanischen Senat am 18. Oktober 2003

Meine Bemerkung: Wie ist es möglich, dass es zwei Jahre dauerte, bis wir von einer solchen Rede erfuhren? Im amerikanischen Senat muss es ein 82-jähriger Mann sein, der solche Dinge wagt zu sagen. Im Film „Der Kriegsnerv“ sieht man einen Senator bei einer öffentlichen Versammlung sagen: „Ich segne die Kriegsindustrie unseres Landes“ (denjenigen, die ihre Arbeitsplätze und ihn selbst versorgen).

Unsere französischen Medien sind unter aller Kritik. Die globale Lage verschlimmert sich von Tag zu Tag. Interessengruppen haben die Macht in verschiedenen Ländern übernommen. Das gilt nicht nur für die USA. Die UNO (die De Gaulle mit Verachtung „dieses Ding“ nannte) ist machtlos. Egoismus und Interessen toben los. Frustration und Elend werden zum Nährboden für alle Hoffnungslosigkeit und Extremismus. In den reichen Ländern bereitet sich die Angst darauf vor, jede Abweichung zu rechtfertigen. Doch niemand sucht nach einer echten Lösung. Niemand traut sich, das zu erwägen, was dringend als erstes umgesetzt werden müsste:

Transparenz

Es wäre wichtiger, Bankkonten öffentlich zugänglich zu machen, Steueroasen und Geldwäschestrukturen abzuschaffen, als einzelne Personen zu überwachen. Damit würde man das Problem an seiner Wurzel angehen, anstatt nur die Symptome zu behandeln.

In unseren französischen Medien wird die Rede von Eisenhower und der Film „Der Kriegsnerv“ zu unpassenden Zeiten ausgestrahlt. Die Wahrheit verkauft sich nicht. Es ist erschreckend, dass in Zeiten aller Gefahren die besten Sendezeiten von den oberflächlichsten Sendungen besetzt sind. Doch das ist das Ergebnis des Informationsliberalismus.


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