Paranormale Artefakte – Rätsellösungen
Paranormale Gegenstände gegen Artefakte
14. Okt. 2002
Sechste Teil
Noch eine Szene wird aus einer Episode der „Tausendundeine wissenschaftliche Nacht“ entnommen. In dieser Serie ist Lanturlu der Diener eines bösen Wesirs, Schatzmani. Der Sultan verlangt jeden Morgen, dass dieser das erzählt, was er in einem Traum gesehen hat. Daraufhin greift Schatzmani auf seinen Diener zurück, dem er droht, ihm den Kopf abzuschlagen, falls er die Lösung nicht findet – was Lanturlu jedes Mal mithilfe einer magischen Lampe schafft. In der folgenden Szene ist Schatzmani wie angegeben in Form eines „T“ angebunden. Die Befestigungen sind unmöglich zu lösen. Er muss den Schlüssel in C erreichen, doch sein Ring A kann auf keine Weise durch das Loch T passieren.
Stellen Sie sich eine Szene in einem Institut für Metapsychische Forschung vor. Alles Material wurde sorgfältig überprüft, und ein „Medium“ tritt an die Stelle von Schatzmani. Man löscht das Licht, und weniger als eine Minute später, sobald das Licht wieder angeschaltet wird, hat das „Medium“ sich „dematerialisiert“ und „rematerialisiert“ in der Nähe des Schlüssels, um sich zu befreien. Diesmal besteht kein Zweifel – kein Trick möglich bei Seilen, Befestigungen oder Handschellen. Was nun? …

Es gibt keinen „Trick“. Tatsächlich war Ihr Medium, alias Schatzmani, wirklich nicht gebunden – topologisch gesehen. In der folgenden Sequenz sehen Sie die Bewegung, die es ihm ermöglicht, den Ring hindurchzuziehen:


Für Information: Dieses Rätsel stammt nicht aus China, sondern aus Afrika. Kurzgeschichte: Ich stellte das Problem dem blinden Mathematiker Bernard Morin, der das Gerät zu einem Kammermusikkonzert mitnahm. Während das Orchester spielte, bemühte er sich verzweifelt um das Objekt, das er auf seinen Knien hielt. Plötzlich fand er die Lösung und brüllte „Ich hab’s gefunden!“, woraufhin das Orchester sofort in Verwirrung geriet.
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